Berufsbildungswerk Stuttgart

Ein Ausbilder Metall und eine Auszubildende in der Metallwerkstatt des BBW

Ausbildungskonzepte

In der Ausbildung an der Nikolauspflege steht die individuelle Förderung der blinden und sehbehinderten Auszubildenden im Mittelpunkt.

Ausbilder, Berufsschullehrer, Sozialpädagogen und die Fachdienste sind mit ihrem ganz spezifischen Know-how eng miteinander vernetzt. Sie erstellen gemeinsam mit dem Auszubildenden einen individuellen Förder- und Integrationsplan. All dies macht die Nikolauspflege zu einem einzigartigen Kompetenzzentrum für blinde und sehbehinderte junge Menschen. Am Ende der Ausbildung hilft das BBW bei der Vermittlung in den Arbeitsmarkt.


Die Nikolauspflege hat jahrzehntelange Erfahrung bei der Ausbildung blinder und sehbehinderter junger Erwachsener. Durch unterschiedliche Ausbildungsgänge und -konzepte wird auf die individuellen Wünsche und Möglichkeiten der Auszubildenden eingegangen. Dabei sind die Lerninhalte und Ausbildungsbedingungen, die Ausstattung, Unterstützung und pädagogische Begleitung auf die besonderen Belange von jungen Menschen mit Seheinschränkungen zugeschnitten.

Ein Team von Ausbildern, Lehrern, Sozialpädagogen und Fachdienstmitarbeitern wie Psychologen, Orthoptisten und Trainern für Mobilität und Lebenspraktische Fähigkeiten berät die Jugendlichen und jungen Erwachsenen umfassend und hilft ihnen jederzeit. Ziele der Förderung werden mit den Einzelnen erarbeitet und geplant.

Neben dem Erwerb von Fachkenntnissen und praktischen Fähigkeiten wird besonderer Wert auf die Entwicklung von Sozialkompetenzen gelegt. Daneben stehen Erlebnispädagogik, Kommunikations- und Teamtrainings, individuelle Beratung, Sport und Gesundheitsförderung sowie bei Bedarf individueller Förderunterricht auf dem Programm.

Egal ob die Ausbildung im Berufsbildungswerk Stuttgart erfolgt oder in einem Betrieb in Wohnortnähe: Die Nikolauspflege setzt von Anfang an auf viel Praxis und Betriebsnähe. Die Casemanager begleiten und unterstützen individuell vor und während der Ausbildung bis zur Arbeitssuche und -vermittlung.

 

"Wahnsinn, wie schnell sehbehinderte Schüler am Computer arbeiten können – wenn die richtige, technische Ausstattung da ist!"

Eine neue Schülerin